Bericht Jahresabschluss 2016

12.März 2016

Der Abschlussanlass ist primär als Übergang von der einten Saison zur anderen gedacht. Sogleich soll er jedoch auch eine Art Danke sein, an alle Personen, die in dieser Saison mit uns gefahren sind. Organisiert wird es unter Rahmenbedingungen von einer Person im Geheimen. Also bekommen alle nur einen Treffpunkt, Infos zur Kleidung etc., der Rest ist wie beschrieben eine Überraschung.

Bevor ich diesen Bericht nun verfasse, möchte ich eine kleine Zusammenfassung vom letzten Jahr kundtun. Es war ja unsere erste Saison und dementsprechend lief natürlich noch nicht alles wie am Schnürchen.

 

MPS Säckingen

Das MPS Säckingen ist das kleinste auf der Tour und dementsprechend gibt es keine Plätze für Heerlager. Für uns war das gar nicht so schlimm, denn so konnten wir diesen Anlass auch ein wenig als Testlauf betrachten, traten wir doch zum ersten mal in dieser Gruppenkonstellation in Erscheinung und wussten noch nicht ob dies auch so klappen würde. Primär war es jedoch ein Anlass der noch keine Verantwortung mit sich bringt, sondern in dem es eher um den reinen Spass, viel Met und Kirschbier geht. 😉

Wie jedes Jahr in Stein, hatte Petrus auch diesmal seine Schleusen offen und der Hauptaufenthaltsort von uns wurden die Tische untern den Sonnensegeln neben dem Kirschbierstand 😉, der Stimmung schadete dies jedoch kaum, denn wir hatten so oder so ein Fest.

 

MPS Weil 1

Unser erstes MPS als Heerlager stand nun vor der Tür, das erste mal unser Lager aufbauen, zum ersten mal uns präsentieren.
Nun ja, aufgebaut haben wir, nur das mit dem präsentieren klappte noch nicht ganz so. Als Neulinge bekamen wir den A… Platzt, der irgendwo ganz hinten lag, dort wo keine Sau verweilte.

Egal es war super, dass erste mal Kochen, die erste Übernachtung, einfach alles das erste mal als Heerlager. Wir kannten das MPS alle schon als Teilnehmer, jedoch war es doch etwas anderes als Heerlager hier zu sein. Die Zeiteinteilung klappte noch nicht so ganz, wer ist wann wo, etc… und so kam es auch zu Diskussionen. Trotzdem lernten wir viel und wollten diese Erfahrung an das nächste MPS mitnehmen.

 

MPS Weil 2

Weil 2 fing da schon einiges besser an. So als alte Hasen 😉 bekamen wir dann auch einen besseren Platz. Dieser war fast zu gut, denn er lag direkt an der Strasse vom Eingang der Camp Site. Somit hatten wir die ganze Zeit Gäste des MPS vor unserem Kleinstaat. Wir übernahmen uns masslos, denn jetzt wollten wir uns ja zeigen. Immer stand jemand am Pranger um eine Show zu machen, immer lief etwas und wir nahmen uns kaum die Zeit für uns, auch mal einfach hinzusitzen und zu geniesen. Die Konsequenz, um 11 Uhr war Lichterlöschen, da wir alle Fix und Foxi waren.

 

MPS Hamburg (Das grosse Ö)

Das grosse Ö war nun der Abschluss dieser Saison. Für alle die sich dies nicht vorstellen können was gross sein könnte an einem MPS. Man nehme das MPS Weil in vierfacher Grösse. Mit fünf grossen Bühnen und hunderten von Marktstände.

Auch hier neue Erfahrungen, besonders für mich als Verantwortlicher. Am Freitag um 10Uhr muss man bereit stehen für die Einweisung. Dies ist in Weil nicht anders, nur dass es hier nicht 6 Heerlager hatte, sondern über 120!!! Wir liefen dann „schnell“ denn Platz ab für die Einteilung. Nun ja, schnell sind dann so 5-6 Stunden, bevor man weiss, wo man sein Lager aufbauen darf. Es ist halt hier alles ein wenig grösser. Das Beste dabei jedoch war, das wir ziemlich schnell bekannt wurden, beson  ders da wir an jeder Veranstaltung hochgepriesen wurden, als das Heerlager das die längste Reise hinter sich hatte. Dies artete sogar so aus, dass wir von anderen Heerlager begrüsst, eingeladen oder einfach erkannt wurden.

Wir sagten uns dazumal „wow, einmal reicht uns glaube ich“ denn Ö bedeutete auch sehr viel Organisation, wenig Schlaf und viel „Stress“. Zum Nachtrag, wir haben natürlich in der nächsten Saison Ö schon wieder gebucht. 😉

 

Nun stehe ich hier auf der Basler Pfalz und warte auf den Resten der MPS Gänger 2016 und lasse das Jahr so resümieren. Es war ein super Jahr, viel gelernt und viel erlebt. Angefangen mit 5 Nasen, einem Zelt und einem Sonnensegel und schon nach einem Jahr ein beachtlicher Bekanntenkreis um sich geschart. Ich freue mich nun auf die nächste Saison mit einer tollen Truppe, ich bin überzeugt das wird einfach gut.

 

Saisonabschluss 2016

Da dies der erste Anlass seiner Art war, fing ich mit der Tradition an, diesen zu organisieren.

Nach dem Eintreffen der Truppe gab es zuerst einen kleinen Apero bei besten Wetter auf der Basler Pfalz. Für alle nicht Basler „googeln“, gehört für mich zu den schönsten Punkten der Stadt.

Ein wenig Mineral, Met (wie es sich gehört) und ein wenig zu knappern, eine tolle Aussicht, super Wetter und gute Leute, so konnte der Tag beginnen.

Der Anfang machte dann eine Mitteilung unseres Mitgliedes Michi Predali. Aus persönlichen Gründen verliess er uns nach nur einem Jahr, was ich sehr schade finde. Er wollte jedoch die Saison hier mit uns beenden, um schlussendlich einen guten Abschied zu haben.

Unsere Reise ging nach diesem Apero auf den Marktplatz, genauer gesagt in das Rathaus. Hier empfing uns der „Grabmacherjoggi“ eine kurlige, sehr redegewandte Basler Persönlichkeit. Er gehört zu denen Personen, die eine bisschen speziellere Stadtführungen veranstalten. Unsere hiess „Zeichen an der Wand“.

Da wir alle mehr oder wenig Basler sind, wollte ich eine besondere Stadtführung. Eine Führung, die nicht die üblichen Touri-Standorte abklappert, sondern ein wenig die geheimen Ecken von Basel zeigt. Ich muss sagen, wir wurden nicht enttäuscht. Wir haben viele interessante Anekdoten und Blickwinkel kennen gelernt und das wichtigste, wir haben viel gelacht.

Nach der 70minütigen Führung gingen wir fein Nachtessen. Im „Gifthüttli“ gönnten wir uns die Spezialität, die verschiedenen Varianten des Cordon Bleu. Lecker….

Nach der Kür kam nun noch die Pflicht, die Sitzung für die Planung der nächsten Saison. Hier verabschiedete sich Michi, da er nächste Saison nicht mehr mit uns verbrachte, hätte es wenig Sinn gemacht, uns hier zu begleiten.

Für die Sitzung gingen wir in unser Stammpub dem Nelson. Der Vorteil für uns, da es eigentlich gar nicht offen hatte, hatten wir unsere Ruhe. Es ist halt doch praktisch aus jeder Sparte jemanden beim Stadtstaat dabei zu haben, in diesem Fall einen Gastronomen. 😉

Eine gute effektive und ziemlich speditive Sitzung verlief problemlos und wir gingen alle zufrieden, vollgefressen und mit sehr fiel Tatendrang wieder nach Hause.

Möge die neue Saison beginnen, wir freuen uns darauf und haben schon wieder viel zu viele „dumme“ Ideen.

 

Im Namen des Staates 😉

Stephan
Stadthalter des Heerlagers Stadtstaat Basel


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